Die Manuskript-Abgabe rückt näher: „Wenn BibliothekarInnen Schule machen – Grundlagen für bibliothekspädagogische Angebote in der Praxis“

Lange habe ich nichts für den Blog geschrieben.
Aber vieles habe ich für mein Buch geschrieben!

bibl-paed-buch-titelseiteDer Abgabetermin für das Manuskript rückt näher – fleißige Testleserinnen bekommen gerade einen ersten Einblick. Es ist doch wirklich extrem spannend, wenn so ein Buch das erste Mal den Schreibtisch verlässt. Dann noch eine große Aufgabe für meine Lieblingskorrekturleserin – und ein letzter Überarbeitungsdurchgang von mir.

Dann ist es soweit und das Buch geht zum Verlag. Debus-Pädagogik wird im Winter das Layout machen und das Buch drucken. Im Frühjahr wird es dann bei Debus-Pädagogik erscheinen – wir hoffen, pünktlich zum Bibliothekartag 2017.

Wer gerne schon mal einen Einblick haben möchte, findet hier das Inhaltsverzeichnis:
wenn-bibliothekarinnen-schule-machen-Inhaltsverzeichnis
Und wer super-neugierig ist, findet hier einen ersten Blick in die Einleitung:
wenn-bibliothekarinnen-schule-machen-einleitung

Veröffentlicht unter Aktuelles, Fachliteraturtipps, Schnipsel aus der Werkstatt | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

#BibreiseSeoul : Artikel über die Kooperation von Bibliothek und Schule in koreanischer Zeitschrift

ZS Bibliothek Kultur aus Südkorea - Titelblatt WebDie Seoul-Reise wirkt noch immer nach. Die von uns gehaltenen Vorträge vor den südkoreanischen KollegInnen haben wir in zwei Artikeln zusammengefasst, die nun in der Zeitschrift der koreanischen Library Association „Bibliothek Kultur“ erschienen sind. (quasi das BuB Südkoreas).

Hier findet ihr einen Scan des Artikels:
Reckling-Freitag – Artikel in Südkorea

Und hier meinen deutschen Text dazu:
Kooperation zwischen Schulen und Öffentlichen Bibliotheken in Deutschland Artikel KLA

Im einem der nächsten BuBs (http://b-u-b.de/) werden auch Berichte über das südkoreanische Bibliothekswesen von Andrea Bach (Goethe-Institut), Julia Rittel und mir erscheinen.

 

Veröffentlicht unter Aktuelles, Fachliteraturtipps | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Der „Hingucker“ berichtet aus der Prüfpraxis der Medienanstalt Hamburg/ Schleswig-Holstein MAHSH

MAHSH HinguckerMuss ein Fernsehteam, das spontan Kinder in eine Sendung aktiv aufnimmt, vorher die Eltern fragen? Welche Risiken verbergen Dating-Apps? Darf Werbung für Dating-Apps auf einem ausgesprochenen Kinderkanal laufen? Wie sehr verletzen gesendete Telefonmitschnitte – oder auch Handy-Videos – den Schutz der Privatsphäre der dargestellten Personen? Ab wann setzen Straftatbestände ein?

Diese und viele weitere spannende Fragen zeigen, mit welchen Problemfällen sich die Medienanstalt MA HSH bei der Ausübung ihrer Medien-Aufsichtspflicht auseinander setzen muss.

Und hier sind jetzt nur ein paar „harmlose“ Fragen genannt. Nicht so harmlos geht es zu, wenn die Medienanstalt Anzeigen wegen Gewaltdarstellungen, pornografischen Inhalten u.ä.. beurteilen muss. Das ist für die MitarbeiterInnen, die sich den ganzen Tag damit beschäftigen, eine enorme Belastung. Aufgabenrotation und eine Betreuung durch supervisions-ähnliche Angebote sollen diese Belastung mindern. Der größte Schutz ist sicherlich die Überzeugung der MitarbeiterInnen, hier etwas sehr, sehr sinnvolles zu tun.

Sich mit den Fragen des Kinder- und Jugendmedienschutzes zu befassen ist ausgesprochen spannend. Ich gebe zu, über manche Fragen davon habe ich mir bisher nur wenige Gedanken gemacht.

Eine Lektüre, die jeder, die im öffentlichen Bereich tätig ist oder mit Medien in irgendeiner Art zu tun hat, wärmstens empfohlen ist.

Link zum Hingucker-Archiv mit frischen und älteren Ausgaben:
https://www.ma-hsh.de/infothek/publikationen/hingucker.html

 

Veröffentlicht unter Fachliteraturtipps, Webtipps | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

IFLA 2016 World Library and Information Congress in Columbus, Ohio 13.-19.8.2016

Morgen startet der WLIC in Columbus, Ohio. Viele spannende Themen werden dort diskutiert und neue Ideen und Inspirationen vorgestellt. Das Programm steht unter http://2016.ifla.org/conference-programme bereit. Viele Themen aus den Bereichen Leseförderung und Vermittlung von Informationskomepetenz sind auch für die Kooperation von Bibliothek und Schule interessant.
Bei vielen Vorträgen stehen die Informationen bereits im Vorfeld als „Paper in English“ zur Verfügung.
Es gibt auch einige Programmpunkte, die speziell für Schulbibliotheken interessant sind:

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Aktuelles, Fortbildungsangebote | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Bildungsbericht 2016 – Nichts unerwartetes…

Bildungsbericht 2016Als jährlich wieder kehrender Bericht über die Lage der Bildung in Deutschland gibt der Bildungsbericht umfassend Auskunft über das deutsche Bildungswesen – von der frühkindlichen Erziehung bis ins Erwachsenenalter. Es werden sowohl Prozesse untersucht, die sich der formalen Bildung (Schulen), wie auch dem non-formalen (z.B. in der Bibliothek) und dem informellen (Familie, Peergroups) zuordnen lassen. Neben den allgemeinen, jedes Jahr wiederkehrenden Daten und Ergebnissen widmet sich der Bildungsbericht zusätzlich einem jährlich wechselnden Thema aus den Grundfragen des Bildungswesens ganz besonders intensiv. 2016 ist beispielsweise das Thema „Bildung und Migration“ aufgegriffen und untersucht worden.

Bibliotheken werden im Sinne des Bildungsberichtes als „sonstige Bildungs- und Wissenschaftsinfrastruktur“ betrachtet. Der Bildungsbericht gibt ihnen Aufschluss darüber, in welchem Rahmen sie welche Angebote für welche Zielgruppen anbieten können. Er macht deutlich, auf welche Gruppierungen innerhalb der Bevölkerung Deutschlands aus Sicht der Politik besonderer Wert gelegt werden soll und wo die Politik Schwerpunkte setzen möchte. Es wird nicht nur berichtet, in welchem Bereich Zuwächse oder Rückgänge zu erwarten sind, sondern auch auf kommende Qualifizierungsbedarfe hingewiesen. Für eine Argumentation bei den Trägern von Bibliotheken in den Städten und Kommunen bietet der Bildungsbericht wertvolle Hinweise, Hintergrundinformationen und belastbares Zahlenmaterial. Auch Veränderungen im Schulwesen lassen sich hier ablesen. Wenn sich die Partner der Bibliothek verändern, müssen auch die Angebote angepasst werden.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Fachliteraturtipps | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Nitschke, Petra: Lebensbereiche balancieren – oder: Wo ist der Unterschied zwischen WORK und LIVE in der Balance?

Nitschke Lebensbereiche balancieren TitelblattEin echtes Sommerthema: Work-Live-Balance – Wann, wenn nicht jetzt, sollten wir uns mal mit diesem Thema beschäftigen?

Nitschke, Petra: Lebensbereich balancieren – Visuelles Zeit- und Selbstmanagement mit Techniken für ein gesundes und harmonisches Gleichgewicht zwischen Berufs- und Privatleben. – Bonn: managerSeminare, 2016. – ISBN 978-3-95891-016-4

Gerade FreiberuflerInnen fällt es meist schwer, die verschiedenen Bereiche des Lebens – Handlung/ Aufgaben, Körper, Geist, Kontakt/Kommunikation – miteinander in eine tragfähige Balance zu bringen. Arbeit/ Leistung/ Handeln nimmt einen sehr großen Raum im Leben ein und es fällt sehr schwer, in den unregelmäßigen Rhythmen auch mal NICHT zu arbeiten. Mal NICHT an die Arbeit zu denken. Sich NICHT an den Schreibtisch gezogen zu fühlen, wo man doch eigentlich zu Hause ist. Es ist eine echte Herausforderung auch mal „Urlaub von allem“ zu machen.

Diese Aussage hat mich sofort gefangen genommen für Petra Nitschkes neues Buch. Menschen, die an einer fest definierten Arbeitsstätte arbeiten, gehen irgendwann nach Hause – zu Hause ist durch NICHT-Arbeiten definiert. Es findet eine – manchmal mehr oder weniger scharfe – Trennung zwischen Arbeit und Freizeit statt.

Aber diese Frage bewegt mich schon lange: Was ist genau ARBEIT? Viele Menschen definieren Arbeit als etwas, wozu sie weniger Lust haben, als zu ihren Hobbies oder Freizeitbeschäftigungen. Etwas, zu dem ihnen viele (vermeintlich nettere) Alternativen einfallen. Etwas, was man macht, um Geld zu verdienen. Aber wenn die ARBEIT das ist, was Spaß macht? Das ist, was einen interessiert? Das ist, worauf man neugierig ist und das einen mit vielen sozialen und menschlichen Kontakten versorgt? Diese Trennung von Arbeit und Freizeit, von Beruf und Privat, von WORK und LIVE ist gerade für FreiberuflerInnen, die ihr Thema mit Leib und Seele verfolgen, keine wirkliche Alternative. Wenn das, was andere als Arbeit bezeichnen, das ist, was einen fasziniert, kann man eigentlich nicht mehr zwischen WORK und LIVE trennen. Auch die Zeit, in der wir arbeiten ist doch unser Leben. Und das gilt für alle Menschen.

Trotzdem – ich bin neugierig auf Antworten und Anregungen, bin gespannt, was Petra Nitschke (die in den obigen Fragen ähnlich denkt wie wich) zur Balancierung sagt. Sie spricht mit ihrem neuen Buch genau diese Zielgruppe in erster Linie an: FreiberuflerInnen, die für ihre Themen brennen und trotzdem ein ausbalanciertes Leben führen möchten. Schließlich gibt es viele spannende Themen auf dem Lebensbuffett – mal verbunden mit dem, was andere als Arbeit bezeichnen, mal etwas ganz anderes. (Ja, auch ich mache manchmal etwas ganz anderes, als mich mit Bibliotheken zu beschäftigen😉 .)

Nitschke Lebensbereiche balancierenIn gewohnt liebevoller Weise präsentiert Petra Nitschke ihr neues Buch zum Thema „Lebensbereiche balancieren“. Gespickt mit Zeichnungen, Cliparts und einprägsamen Visualisierungen versteht sie es, das Thema Work-Live-Balance und Umgang mit den eigenen Ressourcen spannend und lebensnah zu vermitteln. Neben ihrer Tätigkeit als Referentin für „Visualisieren durch Bildsprache“ ist sie auch im Thema Coaching, Zeit- und Selbstmanagement zu Hause. In den vier Bereichen „Geist“, „Kontakt“, „Handlung“ und „Körper“ stellt sie einen ausführlichen Überblick zusammen. Alle wichtigen Themen und Modelle (von Schulz von Thun bis zu Mindmapping) werden vorgestellt. Sie nimmt die LeserIn an die Hand und „bespricht“ mit ihr alle wichtigen Fragen. Dabei laden Aufgaben und Exkurse dazu ein, sich mit der eigenen Situation auseinander zu setzen. Im Anhang stellt sie fertige Trainingsentwürfe und dazu passende Charts als Anregungen zur Verfügung. So wird dieser Titel nicht nur zu einem Buch zur Selbsterfahrung, sondern auch zu einem Leitfaden für die eigene Tätigkeit als Trainerin und Referentin.

Unter http://www.managerseminare.de/Verlagsprogramm/Lebensbereiche-balancieren,239377 gibt es einen Blick in das Inhaltsverzeichnis, eine Leseprobe und einen ersten Eindruck des Buches.

Veröffentlicht unter Fachliteraturtipps | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

„Bibliothek und Schule“ und „Schulbibliotheken“ in den Bibliotheksgesetzen der Bundesländer in Deutschland

Gesetz CC 016 Bundesländer – 5 verabschiedete Bibliotheksgesetze – 1 Gesetz in der zweiten Lesung

Das ist die Bilanz der Bibliotheksgesetze auf Länderebene. Immerhin ein Anfang – aber wie sieht es mit der inhaltlichen Seite aus? Halten die Gesetze, was die bibliothekarische Fachwelt sich von ihnen erhofft?

Und vor allem: Was sagen die Bibliotheksgesetze

  1. zu Bibliotheken als Bildungseinrichtungen?
  2. zur Aufgabe der Bibliotheken bei der Vermittlung von Lese-, Medien- und Informationskompetenz?
  3. zur Zusammenarbeit von Bibliotheken und Schulen?
  4. zu Schulbibliotheken?
  5. zur fachlichen Betreuung von Schulbibliotheken/ zu den Aufgaben der Fachstellen?

Hessen:

Gesetzestext unter: http://www.rv.hessenrecht.hessen.de/lexsoft/default/hessenrecht_rv.html?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=3&numberofresults=202&fromdoctodoc=yes&doc.id=jlr-BiblGHErahmen%3Ajuris-lr00&doc.part=X&doc.price=0.0&doc.hl=1#docid:4137066,1,20151210

  1. Bibliotheken werden als Dienstleister der modernen Wissensgesellschaft und als Bildungseinrichtungen für lebensbegleitendes Lernen angesehen.
  2. Die Vermittlung und Förderung von Lese-, Medien- und Informationskompetenz wird als Aufgabe der Bibliotheken klar benannt. Bibliotheken und Schulbibliotheken sind in besonderer Weise der Leseförderung von Kindern und Jugendlichen verpflichtet.
  3. Bibliotheken sollen mit Schulen zusammenarbeiten.
  4. Sie sollen diese bei der Einrichtung von Schulbibliotheken unterstützen.
  5. Aufgabe der Hessischen Fachstelle ist die Beratung von öffentlichen Bibliotheken, Schulbibliotheken und ihrer Träger.

Nordrhein-Westfalen:

Gesetzestext unter: http://www.bibliotheksverband.de/landesverbaende/nordrhein-westfalen/aktivitaeten/bibliotheksgesetz.html

  1. Bibliotheken sind Orte des lebenslangen Lernens, der Information und der Kultur.
  2. Das Land unterstützt die öffentlichen Bibliotheken bei der Vermittlung von Informations- und Medienkompetenz und der Leseförderung.

Rheinland-Pfalz:

Gesetzestext unter: http://www.landtag.rlp.de/landtag/drucksachen/3660-16.pdf

  1. Bibliotheken sind Dienstleister der modernen Wissensgesellschaft.
  2. Sie stärken und fördern die Lese-, Medien- und Informationskompetenz.
  3. Bibliotheken sollen mit Schulen zusammenarbeiten und sie beim Aufbau und Betrieb von Schulbibliotheken unterstützen.
  4. Schulbibliotheken haben in Zusammenarbeit  mit öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken die Aufgabe der Lese- und Lernförderung sowie der Vermittlung von Medienkompetenz.
  5. Aufgabe der Rheinland-Pfälzischen Fachstelle ist die Beratung und Unterstützung der öffentlichen Bibliotheken, der Schulen und der Kindertagesstätten.

Sachsen-Anhalt:

Gesetzestext unter: http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/jportal/?quelle=jlink&query=BiblG+ST&psml=bssahprod.psml&max=true&aiz=true

  1. Bibliotheken sind Bildungseinrichtungen und damit Teil des Bildungssystems.
  2. Sie dienen der Vermittlung von Medien- und Informationskompetenz und unterstützen in besonderer Weise die Leseförderung für Kinder und Jugendliche. Sie tragen zur interkulturellen Bildung bei.
  3. Schulbibliotheken können mit öffentlichen Bibliotheken zusammenarbeiten. Öffentliche Bibliotheken arbeiten mit Schulen zusammen und bieten besondere Führungen und Veranstaltungen an. Öffentliche Bibliotheken arbeiten mit Schulen und Kindertagesstätten zusammen, um die Sprach- und Lesekompetenz zu fördern.
  4. Schulbibliotheken leisten einen Beitrag zur Umsetzung des Bildungsauftrages der Schule.
  5. Aufgabe der Fachstelle ist die Beratung der Bibliotheken und ihrer Träger. Sie bietet Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung des Personals von öffentlichen und Schulbibliotheken an.

Schleswig-Holstein:

Gesetzesentwurf unter: http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/3800/drucksache-18-3800.pdf

Synopse zur 2. Lesung/ endgültiges Gesetz unter: http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4300/drucksache-18-4381.pdf

  1. Bibliotheken werden als Dienstleister der modernen Wissensgesellschaft angesehen.
  2. Bibliotheken stärken Lese-, Medien- und Informationskompetenz.
  3. Bibliotheken sollen mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zusammenarbeiten und diese beim Aufbau lernspezifischer Angebote unterstützen. Schulbibliotheken sollen mit öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken zusammenarbeiten (Erläuterungen zum Gesetzestext).
  4. Schulbibliotheken widmen sich den Bedürfnissen der Lernenden und Lehrenden an den Schulen. Sie dienen in Zusammenarbeit mit öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken der Lese- und Lernförderung sowie der Vermittlung von Medien- und Informationskompetenz. Schulbibliotheken leisten einen wichtigen Beitrag bei der Vermittlung von Lese- und Informationskompetenz im Rahmen der Schulbildung.
  5. Die Büchereizentrale (Fachstelle) berät Schulbibliotheken in bibliotheksfachlichen Fragen (Erläuterungen zum Gesetzestext).

Thüringen:

Gesetzestext unter: http://www.landesrecht-thueringen.de/jportal/portal/t/16kv/page/bsthueprod.psml?doc.hl=1&doc.id=jlr-BiblGTHrahmen:juris-lr00&documentnumber=1&numberofresults=7&showdoccase=1&doc.part=X&paramfromHL=true

  1. Bibliotheken sind Bildungseinrichtungen. Sie dienen der schulischen, beruflichen und allgemeinen Bildung und Information.
  2. Sie fördern die Lese-, Informations- und Medienkompetenz.
  3. Bibliotheken arbeiten mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zusammen.
  4. Die Schulbibliotheken dienen in Zusammenarbeit mit den öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken der Lese- und Lernförderung sowie der Vermittlung von Medienkompetenz.
  5. Die Fachstelle berät und unterstützt die öffentlichen Bibliotheken und ihre Träger in bibliotheksfachlicher und bibliotheksplanerischer Art.

Insgesamt können die bereits verabschiedeten Bibliotheksgesetze zum Thema „Bibliothek und Schule“ als Erfolg verbucht werden. Sowohl die Positionierung der Bibliothek als Bildungspartnerin, als auch als elementarer Teil des Bildungssystems haben Eingang in die Gesetze gefunden. Selbst das Thema Schulbibliotheken ist angemessen benannt und gewürdigt worden.

Veröffentlicht unter Aktuelles | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen