(Cyber-)Mobbing wird der Themenschwerpunkt des Safer Internet Day am 7.2.2017

Internet 001Am 7. Februar 2017 findet der alljährliche Safer Internet Day statt, der von „Klicksafe“ für Deutschland initiiert und koordiniert wird. Geplante Veranstaltungen können in den gemeinsamen Kalender eingetragen und beworben werden. Materialien dazu können auf Klicksafe heruntergeladen werden.

„Be the change: unite for a better internet“ ist das Motto, unter dem die Initiative der Europäischen Kommission international zu Veranstaltungen und Aktionen zum Thema Sicherheit im Internet aufruft. Klicksafe stellt dazu Materialien und Informationen zur Verfügung. Geplante Veranstaltungen oder Aktionen in der Bibliothek können in dem gemeinsamen Verzeichnis eingetragen werden. Dazu können Informationsmaterialien, Logos und Banner des Safer Internet Day genutzt werden.

Klicksafe führt seit 2004 den Auftrag der EU-Kommission im Rahmen der „EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz“ durch, der die kompetente und kritische Nutzung des Internets zum Ziel hat.

Informationsseite bei Klicksafe: http://www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/safer-internet-day/sid-2017/

Pressemitteilung zum Safer Internet Day 2017: http://www.klicksafe.de/presse/2016/klicksafe-ruft-auf-zu-aktionen-gegen-cyber-mobbing/

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Call for Papers für Hamburger Innovationspreis „Ranganathan“

siegertreppeInnovative Ideen, Konzepte und Projekte aus Norddeutschland können noch bis zum 28.2.2017 bei der HAW eingereicht werden.  Das Department Information der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften lobte den Hamburger Innovationspreis „Ranganathan“ anlässlich seines Jubiläums »70 Jahre in/trans/formation« 2016 zum ersten Mal aus. Er ist mit 2.000 € dotiert. Namensgeber des Preises war der Großvater von Ranga Yogeshwar, Enkel des bedeutenden indischen Bibliothekars und Mathematikers S. R. Ranganathan (1892-1972). Ranga Yogeshwar hat schon zu vielen Gelegenheiten Partei für die Bibliotheken ergriffen und kann als Botschafter für die Wichtigkeit von Bibliotheken gesehen werden.

Videobotschaft von Ranga Yogeshwar: https://youtu.be/K5Or0_vDihQ

Ziel des Preises ist es, außergewöhnliche Ideen und Projekte im Bibliotheks- und Informationssektor zu fördern und in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Die Auswahlkriterien für die Verleihung des Preises:

  • „Innovationsgrad – Was ist das Neue und das Besondere an der Idee, dem Projekt? Was unterscheidet sie/es von anderen Ideen/ Projekten?
  • Nachhaltigkeit – Was wird diese Idee/Entwicklung langfristig verändern?
  • Relevanz – Wie wichtig ist diese Entwicklung/Dienstleistung im Hinblick auf den gesellschaftlichen Nutzen?
  • Praxisbezug – Wie gut lässt sich die Idee/ das Projekt in Bibliotheken und Informationseinrichtungen praktisch umsetzen und nachnutzen?
  • Kooperation – Gibt es ungewöhnliche interdisziplinäre Team- oder Kooperationsleistungen?
  • Regionalität – Hamburger Metropolregion und norddeutsches Umland.
  • Aktualität – Die Arbeit darf nicht älter sein als zwei Jahre.“ (siehe Link zur HAW-Seite)

Bewerben können sich Einzelpersonen, Bibliotheken oder Informationseinrichtungen. Projekte können von anderen oder von den ProjektleiterInnen selbst vorgeschlagen werden.

Mehr Informationen unter: http://www.intransformation.hamburg/index.php/hamburger-innovationspreis-ranganathan/

Einsendeschluss: 28. Februar 2017 via hip-ranganathan@haw-hamburg.de

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Wo und wie können sich Bildungspartner Bibliotheken im neuen Kompetenzrahmen „Digitale Bildung“ der Kultusministerkonferenz einbringen?

kmk-digitale-medienAls Fortsetzung der KMK-Empfehlung zur „Medienbildung in der Schule“ hat die Kultusministerkonferenz nun mit „Bildung in der digitalen Welt. Strategie der Kultusministerkonferenz“ zur digitalen Bildung Stellung genommen.

 

 

 

 

Das Papier steht unter https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/PresseUndAktuelles/2016/Bildung_digitale_Welt_Webversion.pdf zum Download zur Verfügung.

Die KMK setzt damit große Ziele: z.B.

  • So soll bis 2021 jede/r SchülerIn jederzeit, „wenn es aus pädagogischer Sicht im Unterrichtsverlauf sinnvoll ist, eine digitale Lernumgebung und einen Zugang zum Internet nutzen können“.
  • Perspektivisch sind sowohl die KMK-Bildungsstandrads, wie auch die jeweiligen Bildungs- und Lehrpläne der einzelnen Länder an die neuen Bedingungen anzupassen.
  • „Die sinnvolle Einbindung digitaler Lernumgebungen erfordert eine neue Gestaltung der Lehr- und Lernprozesse.“ Neue didaktisch-pädagogische Konzepte müssen entwickelt und in den Unterrichtsalltag integriert werden.
  • Die Lehreraus- und Weiterbildung muss diesen Zielen genauso Rechnung tragen wie die technische Ausstattung der Schulen. Da die Vermittlung von digitalen Kompetenzen integraler Bestandteil aller Unterrichtsfächer sein soll und alle Lehrkräfte (neue und altgediente) über die Kompetenzen, die in dem Kompetenzrahmen gefordert werden, verfügen sollen, ist der Fortbildungsbedarf riesig.
  • Ziel ist es, „dass alle Schülerinnen und Schüler, die bis zum Schuljahr 2018/2019 in die Grundschule eingeschult werden oder in die Sek I eintreten, bis zum Ende der Pflichtschulzeit die in diesem Rahmen formulierten Kompetenzen erwerben können.“

Der Kompetenzrahmen Bildung ist in 6 Bereiche unterteilt:

  1. Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren
  2. Kommunizieren und Kooperieren
  3. Produzieren und Präsentieren
  4. Schützen und sicher Agieren
  5. Problemlösen und Handeln
  6. Analysieren und Reflektieren

In jedem dieser Bereiche finden sich viele Punkte, an denen auch die Bibliotheken als Bildungspartner anknüpfen und den Schulen entsprechende Angebote machen können. Die Bibliotheken sollten sich als Experten für Informations- und Recherchekompetenz nicht auf die traditionellen Aufgaben (Sammeln, Erschließen, Zugänglichmachen) reduzieren lassen. Sie sollten stattdessen lieber aktiv ihre – auch zu diesem Kompetenzrahmen passenden – Angebote bewerben und präsentieren.

Welches Curriculum beinhaltet der Kompetenzrahmen genau? Weiteres erfahrt ihr unter „mehr“.

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Neu: Zentrale Online-Plattform zum Thema Open Educational Ressources (OER)

Das Deutsches Institut für internationale pädagogische Forschung (DIPF) hat bei einer Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gewonnen und wird nun für zwei Jahre gefördert, um eine Online-Plattform zu entwickeln, die aktuelle Informationen zu OER sammeln und aufbereiten wird. Best-Practice-Beispiele werden gesammelt und vorgestellt. Die Plattform möchte auf diese Weise auch neue Zielgruppen für das Thema OER begeistern und die bereits bestehende Vielfalt vorhandener OER und deren Akteure aufzeigen.

„Das Angebot wird nun für zwei Jahre vom BMBF gefördert und übernimmt im Einzelnen folgende Aufgaben:

  • Die Plattform führt bestehende umfangreiche Informationsbestände zu offenen Bildungsmaterialien zusammen – unter anderem des Deutschen Bildungsservers, der OER-Transferstelle (J&K – Jöran und Konsorten) und des Hochschulbibliothekszentrums NRW (OER World Map / OER-Atlas).
  • Partner-Einrichtungen mit spezieller fachlicher Expertise entwickeln passgenaue Informationsmodule für einzelne Bildungsbereiche als Bestandteil des Portals und kommunizieren die Ergebnisse an ihre Zielgruppen. Dadurch sollen auch Angebote in Bereichen mit wenigen OER-Aktivitäten entstehen. Die beteiligten Partner sind das Medieninstitut der Länder FWU, das Netzwerk eLearning NRW (angesiedelt am Learning Lab der Universität Duisburg-Essen), das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung und das Bundesinstitut für Berufsbildung.
  • Die gemeinsame Redaktion aller Projektpartner sichtet kontinuierlich die Informationslandschaft und bereitet Materialien sowie neue Entwicklungen in Übersichten und Dossiers auf. Im Blickpunkt stehen dabei auch die vom BMBF geförderten Maßnahmen zum Aufbau von OER-Kompetenzen im Bereich der Fort- und Weiterbildung von Bildungspersonal.
  • Die Informationsstelle integriert unterschiedliche multimediale Formate (zum Beispiel Podcasts, Videos und Webinare), begleitet die Kommunikation über Social-Media-Anwendungen und unterstützt die Vernetzung der OER-Akteure durch Workshops.“ (Pressemitteilung des DIPF unter http://www.dipf.de/de/dipf-aktuell/pressemitteilungen/wissen-ueber-offene-bildungsmaterialien-im-ueberblick )

Unter http://open-educational-resources.de/start-oerinfo/ wird der Umbau und die Entwicklung offen dokumentiert, so dass sich Interessierte bereits jetzt ein direktes Bild machen können. Der Relaunch ist für Februar/ März 2017 geplant.

Unter http://www.dipf.de/de/forschung/projekte/informationsstelle-oer-information-transfer-und-vernetzung-zu-open-educational-resources findet sich die ausführliche Projektbeschreibung zu der neuen Plattform.

 

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Aktuelle PISA-Studie bestätigt Erfolge der Leseförderung von Bibliotheken!

20161216_125439Während sich in der PISA-Studie 2015, die am 6.12.2016 veröffentlicht worden ist, in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern nichts Weltbewegendes getan hat, verbirgt sich in Kapitel 7 beim Thema „Lesekompetenz“ eine kleine Sensation.

Deutsche 15-Jährige lesen besser, als noch vor 17 Jahren.

Das zweite Mal in Folge haben sich die Lesekompetenzen der getesteten 15-jährigen Schüler und Schülerinnen deutlich verbessert. Deutschland liegt nun sogar deutlich mit 509 Punkten (die Statistiker sagen „signifikant“) über dem OECD-Durchschnitt von 493 Punkten (Kanada 527 Punkte, Finnland 526 Punkte, Irland 521 Punkte). Damit kann die positive Entwicklung von 2012 als stabil gewertet werden. 2009 sah das noch deutlich anders aus – da war Deutschland noch eher durchschnittlich. Zwar sind Mädchen aktuell mit 520 Punkten immer noch deutlich lesekompetenter als Jungen mit 499 Punkten, aber der Abstand hat sich im Vergleich zu 2012 mit 44 Punkten Abstand fast halbiert. „Lesekompetenz“ ist in dieser aktuellen PISA-Studie ein Nebenschauplatz und der Schwerpunkt liegt auf den mathematisch-naturwissenschaftlichen Gebieten. Bei der nächsten PISA-Studie 2018 wird „Lesekompetenz“ wieder der Hauptuntersuchungsgegenstand. Dann wird es sehr viel detailliertere Ergebnisse geben, die genaueren Aufschluss darüber bieten, wo und wie sich die Lesefähigkeit der 15-Jährigen verbessert hat.

Bibliotheken tragen zur Verbesserung der Lesekompetenz bei!

Seit dem PISA-Schock 2000 wurden viele Leseförderungsprojekte und –maßnahmen initiiert. Das hat Früchte getragen! Als Beispiele für gelungene Leseförderungsprojekte werden in der aktuellen PISA-Studie die Bibliotheken und die Kooperation zwischen Schulen und Bibliotheken explizit genannt und deutlich hervorgehoben. Hingewiesen wird bspw. auf die Projekte „Leseinitiative Thüringen“, „Leselust in Rheinland-Pfalz“ und „Bist du lesikalisch?“. Einen deutlichen Anteil haben sicher auch die verschiedenen LeseClubs in den Sommerferien, die inzwischen fast flächendeckend in ganz Deutschland verbreitet sind. Eine Übersicht über die derzeitigen Leseförderungsmaßnahmen bietet „Lesen in Deutschland“ www.lesen-in-deutschland.de .

Was versteht die PISA-Studie unter „Lesekompetenz“?

Jemand ist lesekompetent, wenn er/ sie …

  • geschriebene Texte verstehen kann,
  • geschriebene Texte nutzen kann bzw. relevante Informationen aus Texten entnehmen und weiterverarbeiten kann,
  • über geschriebene Texte reflektieren kann und
  • bereit ist, sich mit geschriebenen Texten auseinander zu setzen.

Lesekompetenz ist die unverzichtbare Grundlage für die aktive Teilhabe an unserer Gesellschaft. Lesen ist Motor für unsere gesellschaftliche und ökonomische Entwicklung. Die Vermittlung von Wissen in allen Schulfächern basiert auf Lesekompetenz. Über geschriebene Texte werden Informationen, Ideen, Werte und Kultur vermittelt. Und dabei ist es egal, ob das Lesen digital oder analog auf Papier erfolgt. Die PISA-Studie wurde zum ersten Mal rein computerbasiert durchgeführt. Es ist nicht auszuschließen, dass diese Tatsache den Unterschied zwischen Jungen und Mädchen etwas relativiert hat.

Bleibt für mich abschließend die Frage: Es ist schon besser geworden. Aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen! Es ist noch Luft nach oben, wie Kanada, Irland und Finnland zeigen. In welche Höhen könnte die Lesekompetenz in Deutschland wachsen, wenn Deutschland Bibliotheken als Pflichtaufgabe sehen würde und wenn jede Schule eine gute, funktionierende Schulbibliothek hätte?

Link zur Zusammenfassung und zur vollständigen Studie: http://www.pisa.tum.de/pisa-2015/

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Die Manuskript-Abgabe rückt näher: „Wenn BibliothekarInnen Schule machen – Grundlagen für bibliothekspädagogische Angebote in der Praxis“

Lange habe ich nichts für den Blog geschrieben.
Aber vieles habe ich für mein Buch geschrieben!

bibl-paed-buch-titelseiteDer Abgabetermin für das Manuskript rückt näher – fleißige Testleserinnen bekommen gerade einen ersten Einblick. Es ist doch wirklich extrem spannend, wenn so ein Buch das erste Mal den Schreibtisch verlässt. Dann noch eine große Aufgabe für meine Lieblingskorrekturleserin – und ein letzter Überarbeitungsdurchgang von mir.

Dann ist es soweit und das Buch geht zum Verlag. Debus-Pädagogik wird im Winter das Layout machen und das Buch drucken. Im Frühjahr wird es dann bei Debus-Pädagogik erscheinen – wir hoffen, pünktlich zum Bibliothekartag 2017.

Wer gerne schon mal einen Einblick haben möchte, findet hier das Inhaltsverzeichnis:
wenn-bibliothekarinnen-schule-machen-Inhaltsverzeichnis
Und wer super-neugierig ist, findet hier einen ersten Blick in die Einleitung:
wenn-bibliothekarinnen-schule-machen-einleitung

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#BibreiseSeoul : Artikel über die Kooperation von Bibliothek und Schule in koreanischer Zeitschrift

ZS Bibliothek Kultur aus Südkorea - Titelblatt WebDie Seoul-Reise wirkt noch immer nach. Die von uns gehaltenen Vorträge vor den südkoreanischen KollegInnen haben wir in zwei Artikeln zusammengefasst, die nun in der Zeitschrift der koreanischen Library Association „Bibliothek Kultur“ erschienen sind. (quasi das BuB Südkoreas).

Hier findet ihr einen Scan des Artikels:
Reckling-Freitag – Artikel in Südkorea

Und hier meinen deutschen Text dazu:
Kooperation zwischen Schulen und Öffentlichen Bibliotheken in Deutschland Artikel KLA

Im einem der nächsten BuBs (http://b-u-b.de/) werden auch Berichte über das südkoreanische Bibliothekswesen von Andrea Bach (Goethe-Institut), Julia Rittel und mir erscheinen.

 

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Der „Hingucker“ berichtet aus der Prüfpraxis der Medienanstalt Hamburg/ Schleswig-Holstein MAHSH

MAHSH HinguckerMuss ein Fernsehteam, das spontan Kinder in eine Sendung aktiv aufnimmt, vorher die Eltern fragen? Welche Risiken verbergen Dating-Apps? Darf Werbung für Dating-Apps auf einem ausgesprochenen Kinderkanal laufen? Wie sehr verletzen gesendete Telefonmitschnitte – oder auch Handy-Videos – den Schutz der Privatsphäre der dargestellten Personen? Ab wann setzen Straftatbestände ein?

Diese und viele weitere spannende Fragen zeigen, mit welchen Problemfällen sich die Medienanstalt MA HSH bei der Ausübung ihrer Medien-Aufsichtspflicht auseinander setzen muss.

Und hier sind jetzt nur ein paar „harmlose“ Fragen genannt. Nicht so harmlos geht es zu, wenn die Medienanstalt Anzeigen wegen Gewaltdarstellungen, pornografischen Inhalten u.ä.. beurteilen muss. Das ist für die MitarbeiterInnen, die sich den ganzen Tag damit beschäftigen, eine enorme Belastung. Aufgabenrotation und eine Betreuung durch supervisions-ähnliche Angebote sollen diese Belastung mindern. Der größte Schutz ist sicherlich die Überzeugung der MitarbeiterInnen, hier etwas sehr, sehr sinnvolles zu tun.

Sich mit den Fragen des Kinder- und Jugendmedienschutzes zu befassen ist ausgesprochen spannend. Ich gebe zu, über manche Fragen davon habe ich mir bisher nur wenige Gedanken gemacht.

Eine Lektüre, die jeder, die im öffentlichen Bereich tätig ist oder mit Medien in irgendeiner Art zu tun hat, wärmstens empfohlen ist.

Link zum Hingucker-Archiv mit frischen und älteren Ausgaben:
https://www.ma-hsh.de/infothek/publikationen/hingucker.html

 

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IFLA 2016 World Library and Information Congress in Columbus, Ohio 13.-19.8.2016

Morgen startet der WLIC in Columbus, Ohio. Viele spannende Themen werden dort diskutiert und neue Ideen und Inspirationen vorgestellt. Das Programm steht unter http://2016.ifla.org/conference-programme bereit. Viele Themen aus den Bereichen Leseförderung und Vermittlung von Informationskomepetenz sind auch für die Kooperation von Bibliothek und Schule interessant.
Bei vielen Vorträgen stehen die Informationen bereits im Vorfeld als „Paper in English“ zur Verfügung.
Es gibt auch einige Programmpunkte, die speziell für Schulbibliotheken interessant sind:

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Bildungsbericht 2016 – Nichts unerwartetes…

Bildungsbericht 2016Als jährlich wieder kehrender Bericht über die Lage der Bildung in Deutschland gibt der Bildungsbericht umfassend Auskunft über das deutsche Bildungswesen – von der frühkindlichen Erziehung bis ins Erwachsenenalter. Es werden sowohl Prozesse untersucht, die sich der formalen Bildung (Schulen), wie auch dem non-formalen (z.B. in der Bibliothek) und dem informellen (Familie, Peergroups) zuordnen lassen. Neben den allgemeinen, jedes Jahr wiederkehrenden Daten und Ergebnissen widmet sich der Bildungsbericht zusätzlich einem jährlich wechselnden Thema aus den Grundfragen des Bildungswesens ganz besonders intensiv. 2016 ist beispielsweise das Thema „Bildung und Migration“ aufgegriffen und untersucht worden.

Bibliotheken werden im Sinne des Bildungsberichtes als „sonstige Bildungs- und Wissenschaftsinfrastruktur“ betrachtet. Der Bildungsbericht gibt ihnen Aufschluss darüber, in welchem Rahmen sie welche Angebote für welche Zielgruppen anbieten können. Er macht deutlich, auf welche Gruppierungen innerhalb der Bevölkerung Deutschlands aus Sicht der Politik besonderer Wert gelegt werden soll und wo die Politik Schwerpunkte setzen möchte. Es wird nicht nur berichtet, in welchem Bereich Zuwächse oder Rückgänge zu erwarten sind, sondern auch auf kommende Qualifizierungsbedarfe hingewiesen. Für eine Argumentation bei den Trägern von Bibliotheken in den Städten und Kommunen bietet der Bildungsbericht wertvolle Hinweise, Hintergrundinformationen und belastbares Zahlenmaterial. Auch Veränderungen im Schulwesen lassen sich hier ablesen. Wenn sich die Partner der Bibliothek verändern, müssen auch die Angebote angepasst werden.

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