Bibliothekspädagogik auf dem Bibliothekartag 2017 – neuer Termin!!

Auf dem Bibliothekartag 2017 wird es einen 30 minütigen Vortrag zur Einführung in die pädagogischen und didaktischen Grundlagen für bibliothekspädagogische Angebote geben. Der Termin wurde nun verschoben auf:
1.6.2017, 10:30 bis 11:00 Uhr auf dem Podium der Verbände!

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Online-Kurs zur Planung und Gestaltung von Bibliothekseinführungen von Ulrike Hanke

In ihrem Udemy-Kurs „Einführungen in die Bibliothek für Oberstufenschüler/innen gestalten“ bietet Dr. Ulrike Hanke einen fundierten Einblick in die pädagogische Planung und Gestaltung von Bibliothekseinführungen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf älteren Jahrgangsstufen und richtet sich sowohl an öffentliche, als auch an wissenschaftliche Bibliotheken.

In der für die eLearning-Plattform Udemy bekannten Weise werden die Inhalte in Lehrvideos, Texten und Übungsaufgaben vermittelt. Direkte Rückmeldungen erhalten die TeilnehmerInnen im Forum oder durch Feedback der Kursleiterin persönlich. Ergänzt werden die Hilfen für die Praxis durch Arbeitsblätter und Checklisten, die die TeilnehmerInnen herunterladen können.

Neben einigen Hinweisen auf pädagogisch grundlegende Fragestellungen (z.B. Zielgruppenanalyse) stellt Ulrike Hanke auch verschiedene Methoden vor, mit denen Bibliothekseinführungen aufgelockert und didaktisch gestaltet werden können.

Insgesamt ist der zeitliche Aufwand zur Bearbeitung dieses Kurses überschaubar (ca. 2-3 Std.) und kann gut berufsbegleitend bearbeitet werden. Udemy ist zeitlich (und räumlich) unabhängig und man kann in seinem individuellen Lerntempo vorgehen.

Zurzeit ist der Kurs bei Udemy vergünstigt für 28,- € im Angebot und kann über diesen Link erreicht werden. https://www.udemy.com/einfuhrungen-in-die-bibliothek-fur-schulerinnen-gestalten/?couponCode=EINF_KATHRIN (Udemy-Partner-Link)

Bücher zum Thema Bibliothekspädagogik von Ulrike Hanke:

Hanke, Ulrike; Sühl-Strohmenger, Wilfried: Bibliothekspädagogik. Grundlagen zur Förderung von Informationskompetenz (Amazon-Partner-Link: http://amzn.to/2n08M1Z )

Hanke, Ulrike; Sühl-Strohmenger, Wilfried; Straub, Martina: Informationskompetenz professionell fördern: Ein Leitfaden zur Didaktik von Bibliothekskursen (Amazon-Partner-Link: http://amzn.to/2ndSXXT )

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Sicher im Internet unterwegs sein – Einfach im Video erklärt

sicherheit-im-internetDas Thema Sicherheit im Internet wird in 5 Filmen einfach + einleuchtend erklärt und mit Zeichentrickanimationen umgesetzt. Unter http://www.alexanderlehmann.net/Verschluesselung/ sind alle 5 Filme übersichtlich zusammengestellt und können von dort aus auf YouTube angesehen werden. Diese 5 Filme wurden von Stiftungen, öffentlichen Mitteln und Firmen gefördert und stehen unter CC BY SA-Lizenz und eigenen sich hervorragend, um im Unterricht oder bei Klassenführungen bzw. Recherchetrainings gezeigt zu werden.

Teil 1: Sichere Passwörter
https://youtu.be/jtFc6B5lmIM

Teil 2: Sicher surfen
https://youtu.be/tW1-CmggG9s

Teil 3: Anonym surfen
https://youtu.be/OpSUmuG3Bp8

Teil 4: Daten verschlüsseln
https://youtu.be/IhoG37uis3k

Teil 5: Sicher kommunizieren
https://youtu.be/4mbryW8fZrA

Zum Thema „Online-Betrug – Gefahren erkennen und abwenden“ ist passend zum Safer Internet Day 2017 ein weiteres Video in der gleichen Machart erschienen. Dieses findet ihr unter https://alexanderlehmann.wordpress.com/2017/02/07/online-betrug-gefahren-erkennen-und-abwehren/
Der Film wurde von
Secuso in Auftrag gegeben, eine Forschungsgruppe des Fachbereichs Informatik der Technischen Universität Darmstadt und steht ebenfalls unter CC BY SA-Lizenz.

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Podiumsdiskussion: „Fake News bei Facebook – Gefahr für die öffentliche Meinungsbildung?“

fake-news

Bericht von einer Podiumsdiskussion heute am 3.3.2017 auf der Social Media Week in Hamburg (https://socialmediaweek.org/hamburg/events/fake-news-bei-facebook-gefahr-fur-die-offentliche-meinungsbildung/)

Vor dem Hintergrund der Präsidentschaftswahlen in den USA stellt sich die Frage, ob es in Deutschland möglich wäre, durch Fake News in den sozialen Medien Einfluss auf den Ausgang der Wahlen zu nehmen. Auf dem Podium diskutierten Lars Klingbeil (Netzpolitischer Sprecher der SPD) und Volker Tripp (Jurist, Digitale Gesellschaft e.V.). Die Moderatorin Teresa Sickert (Journalistin, Deutschlandradio Kultur) führt durch die Podiumsdiskussion.

In seiner Begrüßung stellt Thomas Fuchs (Direktor der Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein) eine kurze Definition des Begriffes „Fakes News“ vor. Als entscheidend sieht Thomas Fuchs hier die absichtsvolle Fehlinformation an. Da der Begriff Fake News inzwischen inflationär benutzt wird, ist es wichtig, hier zwischen „echten“ Fake News und Meinungsäußerungen zu unterscheiden.

Definition von Sebastian Kowalke: „Ich persönlich definiere „Fake News“ so: Fakes News sind Nachrichtenmeldungen, die wissentliche und absichtlich frei erfunden sind oder zumindest fundamental auf einer Lüge basieren.“ (http://the-germanz.de/fake-news-der-versuch-einer-definition/ Online Tageszeitung, die sich selbst der politischen Mitte zuordnet).

Ich versuche die Diskussion hier in ihren wesentlichen Aussagen wieder zu geben:

TS = Teresa Sickert; LK = Lars Klingen; VT = Volker Tripp

TS: Ist die Debatte um Fake News nicht zu hysterisch?

LK sieht die Demokratie als stabil an. Aber er sieht auch das Problem, dass die Strafrechtsverfolgung in den sozialen Medien schwierig ist.

VT findet die Debatte zu erhitzt. Es gibt bisher keine empirischen Untersuchungen über das Ausmaß und die Auswirkungen von Fake News.

TS: Sind Fake News eine Gefahr für die Meinungsbildung?

LK: Es existiert ein Problem, das nicht ignoriert werden darf. Initiativen wie z.B. die Counterspeech-Gruppe „#Ich bin hier“ (geschlossene Facebookgruppe https://www.facebook.com/groups/718574178311688/ ) sieht er als positive Gegenbewegungen an. Das Ziel der gemeinsamen Bemühungen muss aber eher eine robuste Gesellschaft sein.

VT: Eine Bedrohung sieht er nicht, kann sie aber auch nicht ausschließen – es gibt eben keine belastbaren Zahlen. Er schaut eher nach den gesellschaftlichen Ursachen, nach gesellschaftlichen Veränderungen und Problemen. Diese sind ein Nährboden für Fake News, denen vor allem eine dafür anfällige Personengruppe Glauben schenkt. Er fordert, die Medienkompetenz der Menschen zu stärken und die gesellschaftlichen Ursachen zu bekämpfen.

LK: Er sieht Facebook in der Verantwortung, wenn es darum geht, für die Opfer von Fake News, Hate Speech u.ä. ansprechbar zu sein. Bei Rechtsverletzungen muss Facebook für die Strafverfolgungsbehörden 24/7 erreichbar sein und schnell handeln können. Es sollte die Möglichkeiten geben, Gegendarstellungen zu erzwingen – dazu muss ggf. das Telemediengesetz angepasst oder ergänzt werden. Facebook beginnt bereits, mit Journalisten zusammen zu arbeiten. LK hält es für eine gute Idee, auch Finanzierungsmodelle für eine solche journalistische Arbeit zu schaffen.

VT findet die Unterscheidung zwischen Fake News und Hate Speech wichtig. Eine entsprechende ePrivacy-Verordnung dazu ist im werden. Es ist schlecht, wenn die Social Media-Unternehmen mit diesen Aufgaben allein gelassen und überfordert werden. Hier ist die ganze Gesellschaft gefragt. Die deutliche Grenze für ein Handeln sieht er klar im Strafrecht. Eine Lüge ist zwar nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt, aber im Grunde nicht strafbar. Bei strafrechtsrelevanter Hate Speech dagegen sieht die Sache schon ganz anders aus. Eine Kennzeichnung der Fake News als Maßnahme hält er für fraglich.

LK: Sieht auch die Gefahr, dass Labels für Fakes News missbraucht werden können, findet Kennzeichnungen aber im Prinzip ok. Jungen Menschen fehlt noch die Einordnungskompetenz, sie orientieren sich hauptsächlich im Netz.

VT sieht die Vermittlung von Medienkompetenz als zentrale Aufgabe zur Bekämpfung von Fake News an. Diese Aufgabe muss auch in den Schulen übernommen werden, in denen die jungen Menschen die Grundlagen für den Umgang mit dem Netz lernen sollen.

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Werden mit Fakes schon Kriege geführt? Unterrichtshilfe zu „Wahr und Falsch im Internet“

wahr-oder-falsch-im-internetWer die Informationen hat, hat die Macht. Und wer einfach nur gutgläubig irgendwelche Informationen glaubt und weiter verbreitet, fällt denen zum Opfer, die gezielt oder aus Ignoranz oder aus Dummheit Falschinformationen streuen und verbreiten. Hoaxe und Fake-News, gefälschte Bilder und manipulierte Informationen sind zur Zeit die größte Herausforderung für die Gesellschaft. Nur eine fundierte Informationskompetenz und Quellenkritik kann hiervor schützen.

Safer Internet in Österreich hat hierzu eine sehr gute Arbeitshilfe mit Tipps, Konzepten und Übungen erstellt: https://www.saferinternet.at/fileadmin/files/Materialien_2014/Wahr_oder_falsch_im_Internet.pdf

Die Materialien stehen unter CC BY NC 3.0-Lizenz und dürfen genutzt, weiterverbreitet und auf die eigene Unterrichtssituation angepasst werden.

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Bibliothekspädagogik-Workshop auf dem Bibliothekartag 2017 in Frankfurt

dbt2017_final_logo-441x95Wenn BibliothekarInnen Schule machen – Didaktische Grundlagen für bibliothekspädagogische Angebote

Vortrag am 1.6.2017 9:30-10:00 Uhr, Spektrum 1 von Kathrin Reckling-Freitag

An Bibliotheken werden heute viele neue – pädagogische – Aufgaben herangetragen. Sie sollen vermitteln: Informationskompetenz, Medienkompetenz, Recherchekompetenz, – an Schüler und Schülerinnen, an Erwachsene und an Berufstätige.
In den vergangenen Jahrzehnten wurden aus den früheren „Benutzerschulungen“ die heutigen „bibliothekspädagogischen Angebote“. Die Inhalte haben sich dem digitalen Zeitalter angepasst, die Ziele sind die gleichen geblieben: LeserInnen und NutzerInnen sollen fit gemacht werden für die (heute digitale) Wissensgesellschaft. Informationskompetenz ist eine zentrale Fertigkeit, die das Weiterkommen in unserer modernen Gesellschaft sichert.
Bibliothekspädagogik ist ein immer größer werdender Bereich im Aufgabenfeld von Bibliotheken, für das die meisten BibliothekarInnen in ihrem Studium oder ihrer Ausbildung bisher aber nicht ausgebildet wurden.
Dieser Workshop stellt die wichtigsten pädagogisch-didaktischen Grundlagen als Werkzeugkoffer für den bibliothekspädagogischen Alltag vor und gibt damit einen ersten Überblick für die tägliche Arbeit.
Im Workshop werden folgende Themen vorgestellt:
· Von den Lehrplänen zum bibliothekspädagogischen Spiralcurriculum,
· pädagogische und lerntheoretische Grundlagen,
· praktische Gestaltung und Planung von Schulungen, Klassenführungen und Lehrveranstaltungen.
Schritt für Schritt werden die theoretischen Inhalte auf die Erstellung eigener praxisnaher Konzepte übertragen. Die hier gelernten Grundlagen und Werkzeuge lassen sich auf beliebige Arten von bibliothekspädagogischen Angeboten anwenden.
Hier geht es zum Programm des Bibliothekartags 2017 in Frankfurt: http://www.professionalabstracts.com/dbt2017/iplanner/#/grid
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Neu erschienen: Bibliothekspädagogische Arbeit. Grundlagen für MitarbeiterInnen in (Schul-)Bibliotheken

Kathrin Reckling-Freitag: Bibliothekspädagogische Arbeit. Grundlagen für Mitarbeiterinnen in (Schul-)Bibliotheken. Debus-Pädagogik März 2017

Weitere Infos unter https://zwischenseiten.com/bibliothekspaedagogik-buch/

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