#Play15 – 8. Festival für kreatives Computerspielen 15.-19. September 2015 in Hamburg

play14logo„Vom 15. bis 19. September 2015 heißt es in Hamburg wieder Mit Spielen spielen! Die Hamburger Innenstadt wird auch in diesem Jahr zur Spielwiese von „Creative Gaming“. Das PLAY – Festival für kreatives Computerspielen eröffnet den Gästen bereits zum achten Mal neue, kreative und ungewöhnliche Perspektiven auf digitale Spiele und zeigt, dass sie einen wichtigen Platz in Bildung, Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft einnehmen. In über 150 Programmpunkten , unter anderem Workshops, Talks, Ausstellungen und Partys, entdecken Spielefans und solche, die es werden wollen, eine neue Sichtweise auf digitale Spiele. Den Schwerpunkt legt PLAY15 dieses Jahr auf das Thema „Emotionen“: Welche Rolle spielen Emotionen in digitalen Spielewelten? Haben künstliche Intelligenzen Gefühle? Und wieso werden beim Spielen Emotionen entfacht?

Das Festival PLAY15 wird jährlich von der Initiative Creative Gaming e.V. veranstaltet und zeigt, was Games mit Kunst, Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu tun haben.„

Zwei besonders spannende Workshops, die die Beschäftigung mit Literatur in eine neue Dimension führen werden, habe ich mal herausgegriffen:

„Digitale Spiele und Literatur haben einiges gemein: virtuelle Welten und fiktive Persönlichkeiten, die uns durch Abenteuer und knifflige Rätsel begleiten. Geschichten werden längst nicht mehr nur in Büchern erzählt. Was ist also das Erzählmedium des 21. Jahrhunderts? Wie wird mit und in digitalen Spielen erzählt?

Uke nimmt mit unseren PLAY Show Gästen unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Literatur und digitale Spiele ein und spricht mit Jun. Prof. Dr. Jan M. Boelmann darüber, wie sich literarische Kompetenzen mit Computerspielen vermitteln lassen. Manuel Fritsch berichtet, wie er in seinem Podcast Insert Moin über Spiele spricht und Matthias Kempke (Daedalic Entertainment) hingegen erklärt, wie aus dem Buch „Die Säulen der Erde“ ein interaktives Spiel wird. Außerdem dabei: Marco Pütz, der als Narrative Designer die Geschichten für digitale Spiele schreibt, und Vera Marie Rodewald, Projektleitung der ComputerSpielSchule Hamburg.“

„Bei keiner anderen Medienform ist die Diskrepanz zwischen der lebensweltlichen Bedeutung für Jugendliche und der unterrichtlichen (Nicht-)Behandlung so eklatant wie bei Computerspielen. Vor diesem Hintergrund geht die Veranstaltung der Frage nach, wie literarisches Lernen mit Computerspielen im Unterricht und in außerschulischen Bildungseinrichtungen funktionieren kann und welche Potenziale und Grenzen der Computerspieleinsatz in diesen Kontexten hat. Hierbei wird darauf geachtet, eine Balance zwischen empirisch validierten Forschungsergebnissen und erfolgreich erprobten Praxiserfahrungen zu wahren, die zentrale Fragen für den Praxiseinsatz beantworten: Wie funktioniert literarisches Lernen mit Computerspielen? Welche Spiele lassen sich hierzu einsetzen und welche besser nicht? Welche Methoden von der Erzähltextanalyse bis hin zum Let’s Play- oder Rezensionsvideo gibt es?“

Aber auch die anderen Veranstaltungen versprechen viel Abwechslung, Spaß beim Spielen und spannende Informationen.

(Pressetexte von http://www.play15.de)

Über monkat

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