Freud‘ und Leid‘ bei der Lernvideo-Produktion

Es schien zunächst alles ganz einfach zu sein. Tolle Erklärvideos in Legetechnik (Bsp. 1, Bsp. 2, Bsp. 3, Bsp. 4, Bsp. 5) oder Stop-Motion-Videos  (Bsp. 1) machen Lust auf’s Selbermachen. Manche Videos sind sogar schon richtige Kunst (Bsp. 1, Bsp. 2, Bsp. 3). Fundierte Informationen, wie genau man diese Filmchen einfach realisieren kann, waren schnell gefunden: als Videos (hier oder hier) auf Webseiten (hier) oder in Broschüren (hier).

IMG_2425Auch die technische Ausrüstung sollte so einfach wie möglich sein: Handy oder Tablet, Werkbank, Schreibtischleuchte, Laptop.
Und schon kann es losgehen – dachte ich.
Ein Thema war schnell gefunden – Hilfen zur Vermittlung von Informations- und Recherchekompetenz sollten es sein. Auch für die Art des Videos habe ich mich schnell entschieden: Legetechnik.

IMG_2424Die Produktion der dazugehörenden Bilder, Icons, Figuren usw. Kein Problem – dank Grafic Recording-Erfahrung. Drehbuch schreiben – learning by doing.

IMG_2423Und dann der erste Dreh und die ersten Erfahrungen: Das Handy macht bessere Videos, als das Tablet. Der Kommentar lässt sich am Besten nachträglich mit dem Handy aufnehmen. Alles weiter verarbeiten im Laptop – mit dem mitgelieferten Movie Maker schnell gelernt. Das erste Filmchen steht.

Aber dann: Es flimmern Querbalken durch das Bild. Was ist das? Und wie bekomme ich das weg? Wieder ausgiebige Recherchen im Internet: Das Handy nimmt mit einer anderen Frequenz auf, als der Strom in der Steckdose fließt. Klingt komisch? Ist aber so. Hier eine super Erklärung dazu.
Dann: Alles ist gelb – also Weißabgleich im Handy suchen und richtig einstellen.
Also muss das Setting geändert werden: Welches Licht flimmert nicht? Ein Halogenstrahler soll her.
Und trotzdem flimmert es weiter. Hilfe bringt ein Anruf beim OKSH. Das Handy lässt sich in der Bildaufnahmefrequenz nicht einstellen. Also muss eine Videokamera her.
Jetzt ist das Setting perfekt und die Produktion kann beginnen.

Fazit: Bis hierhin viel gelernt und viel Spaß gehabt. Aber: Nur mit einer vernünftigen Ausrüstung werden die Videos auch öffentlichkeits-tauglich. Mit Handy und Tablet lassen sich aber auch schon respektable Ergebnisse erzielen. Für die Medienkompetenzvermittlung an Kinder und Jugendliche genau das Richtige.

Jetzt kann es richtig losgehen…

Über monkat

ZwischenSeiten Diplom-Bibliothekarin Vorträge, Seminare, Schulungen
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